Die Sicherheit von Kofrix, einfach erklärt
AES-256-GCM, PBKDF2, ein Wiederherstellungsschlüssel, der nie auf dem Handy bleibt, und die Grenzen, die du kennen solltest.
Getrennte Schlüssel für getrennte Aufgaben
Dein 5 × 5-Muster wird mit PBKDF2-SHA512 (600.000 Iterationen) und einem Salt abgeleitet, der im sicheren Schlüsselbund des Handys liegt. Das Ergebnis öffnet den Hauptschlüssel deines Tresors, der wiederum den Index des Tresors öffnet.
Authentifizierte Verschlüsselung, Datei für Datei
Jede Datei hat ihren eigenen Zufallsschlüssel und wird in Blöcken von 1 MB mit AES-256-GCM verschlüsselt. Jeder Block ist an seine Datei und seine Position gebunden, sodass eine veränderte oder umsortierte Datei erkannt wird.
Ein Wiederherstellungsschlüssel, der nie auf dem Handy bleibt
Deine Wiederherstellungsphrase wird (mit PBKDF2, 800.000 Iterationen) zu einem X25519-Schlüsselpaar abgeleitet. Das Handy behält nur den öffentlichen Schlüssel; jeder neue Tresor hinterlegt seinen Wiederherstellungsumschlag für diesen Schlüssel. Um einen Umschlag zu öffnen, braucht es die Phrase selbst.
Ein unauffälliger Zugang
Es gibt keine Liste der Tresore. Der Entsperrbildschirm ist mit null oder zehn Tresoren identisch, und ein unbekanntes Muster öffnet einen neuen, leeren Tresor. Fotos werden nie unverschlüsselt gespeichert, abgesehen von einer temporären Kopie während der Wiedergabe eines Videos, die direkt danach gelöscht wird.
Grenzen, die du kennen solltest
Kofrix wurde noch keinem unabhängigen Sicherheitsaudit unterzogen. Die Dateien liegen nur auf deinem Handy: Ein Backup gibt es vorerst nicht. Ein kurzes oder naheliegendes Muster ist leichter zu erraten, und ein Handy mit Schadsoftware kann sehen, was auf dem Bildschirm ist.